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Was ist Tracking? Wie nutze ich es?

Aktualisiert: Feb 25

Von Florian Schoel


Was ist Tracking?

Der Begriff Tracking wird im Online-Marketing für das Erstellen eines Protokolls über das Nutzerverhalten verwendet. Durch User-Tracking kann das Klickverhalten von Internetnutzern ausgewertet werden.


Häufig wird die Bezeichnung Webtracking bzw. Usertracking verwendet. Tracking spielt eine bedeutende Rolle für den Erfolg, da z.B. die Nutzerfreundlichkeit überprüft werden kann.


Was ist Tracking? Warum ist es so wichtig, sein Ziel zu kennen?


Wer kann von Tracking profitieren?

Das Tracking ermöglicht Ihnen, herauszufinden, wie Ihre Besucher auf Ihre Website gefunden haben. Vor allem für Online-Shops ist Usertracking sehr hilfreich, da sich z.B. Bestellungen und das Verhalten der Käufer ermitteln lässt. Es ist außerdem möglich herauszufinden, welche Zielgruppen die Produkte haben oder ob Ihre Website überwiegend von Frauen oder von Männern besucht wird.


Das Tracking bei Online-Shops ist in Bezug auf Affiliate Marketing äußerst wichtig. Denn nur mithilfe des Trackings kann jeder vermittelte Besucher und seine Aktionen zum jeweiligen Affiliate, dem Werbepartner, zugeordnet werden. Der Werbepartner erhält dadurch eine Provision.

Durch das Tracking können folgende Informationen gesammelt werden:

  • Von welchem Ort aus die Nutzer zu Ihrer Website fanden

  • Welche Seiten am häufigsten angeklickt werden

  • Wie lange die Nutzer auf ihrer Website bleiben

  • Ob der Nutzer sich für einen Newsletter anmeldet

  • Auf welcher Seite die Besucher austeigen

Durch die oben genannten Erkenntnisse können sich wiederum Verbesserungen ableiten, um verschiedene Ziele zu erreichen:

  • Wie gestalte ich meine Website kundenfreundlicher

  • Wie kann ich Abbrüche von Besuchern verringern?

  • Wie kann ich die Produktseite oder Leistungsseite besser auf die Zielgruppe abstimmen?

  • Wie kann ich Werbemaßnahmen besser an die persönlichen Interessen des Nutzers anpassen?

Wer seine Zahlen kenn, fährt sicher durch den Dschungel des Online Marketings.


Wie funktioniert Tracking eigentlich?

Es gibt jeweils kostenlose und kostenpflichtige Tools für das Tracking. Die Tools bieten eine verschiedene Anzahl an relevanter Information über das Verhalten der Besucher ihrer Website. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Wege eines Nutzers nachzuverfolgen. Dies ist möglich über z.B. JavaScript, Cookies und HTTP-Header.

Bei den meisten Tools funktioniert das Tracking mithilfe eines First-Party-Cookies. First-Party bedeutet, dass die Informationen nur zwischen dem Webseitenbesitzer und dem Nutzer ausgelesen werden. Jeder Besucher erhält eine Nummer, welche als Cookie auf dem Computer gespeichert wird. So ist es möglich, den Benutzer durch den Cookie wieder zu erkennen.

Tracking ist auch über mehrere Webseiten möglich, wenn diese miteinander kooperieren. Dies geschieht durch die Cookie-Synchronisation oder auch durch Werbebanner. Durch das Banner kann ebenfalls auf die Cookies zugegriffen werden.


Welche Tracking-Methoden gibt es und wann verwende ich sie?

Die Tracking-Methode ist abhängig vom Analyse Ziel. Je nachdem was untersucht werden soll, wird eine passende Tracking-Methode ausgewählt.

Soll die Usability verbessert werden, bieten sich die Eye-Tracking Methode oder die Mouse-Tracking Methode an. Mouse-Tracking ist das nachverfolgen der Mausbewegungen. Dadurch ist es zum Beispiel möglich, zu erkennen, wie weit der Benutzer scrollt. Eye-Tracking ist das Nachverfolgen der Augenbewegungen. Dadurch kann die Erkenntnis gewonnen werden, welche Bereiche der Website besonders relevant sind bzw kaum beachtet werden.

Soll eine Marketing-Kampagne ausgewertet werden, ist das Event-Tracking sinnvoll. Bei dem Event-Tracking ist es möglich, für die Kampagne wichtige Ereignisse zu messen und festzuhalten. Zum Beispiel kann herausgefunden werden, wie oft ein Nutzer auf einen Link klickt.

Soll das Nutzerverhalten über verschiedene Geräte hinweg analysiert werden, bietet sich die Cross-Device-Tracking Methode an. Dadurch ist es möglich, genauer zu erkennen, welche Stationen die Nutzer bis zu einer Conversion durchlaufen.


Welche Tools können für das Tracking verwendet werden?

Um nachvollziehen zu können, wie sich die Nutzer verhalten, werden Analyse-Tools benötigt. Das wohl bekannteste Tool ist Google Analytics. Eine erste Analyse kann hiermit mehr als nur gut ausgeführt werden.

Damit Daten erfasst werden können, wird durch die Entwickler ein JavaScript-Schnipsel auf der Website installiert. Das kann z.B. über ein Tag-Management-System gelingen. Eine kostenlose Version für ein Tag-Management-System ist der von Google entwickelte „Google Tag-Manager“.

Der Tag-Manager automatisiert die Implementierung, übernimmt den technischen Part des Taggings und sorgt für einen Überblick nach Versionen über Ihre Code-Snippets. Auch wenn sich das vielleicht im ersten Moment kompliziert anhört, erleichtert dieser Manager ihr Leben um einiges. Es werden keine Umwege benötigt, um die Daten übernehmen zu können. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass technische Kompetenzen unbedingt vorhanden sein sollten, da die Website sonst durch unerfahrene Hände schon mit wenig Klicks lahmgelegt werden könnte.



Tracking gibt absolute Sicherheit für jedes Online Business


Fazit

Tracking wird in der Funktionsweise meist nicht richtig verstanden, wobei es nichts Schlechtes oder Negatives mit sich bringt.

Generell kann gesagt werden, dass Sie Werbung erhalten, welche perfekt auf sie abgestimmt ist. Und warum sollte sich ein Hundebesitzer für die Werbung von Katzenfutter interessieren

Google Analytics wird allgemein empfohlen und als gutes Tool bezeichnet. Die wichtigsten Funktionen von Google Analytics sind:

  • Das Zählen der Besucher: Das Zählen der Besucher ist unglaublich wichtig. Google Analytics zählt jeden Besucher deiner Website. Dadurch ist es möglich Trends zu erfassen und langfristig Erfolge zu haben.

  • Quantitatives Verhalten: Bei dem quantitativen Verhalten geht es um das Verhalten der Nutzer, welches in Zahlen ausgedrückt wird. Beispiel: Wie lang wurde die Website besucht.

  • Qualitatives Verhalten: Bei dem qualitativen Verhalten geht es um den Nutzerfluss, welcher in Diagrammen dargestellt wird.

  • Besucherdetails: Die Besucherdetails klären einige Fragen, die womöglich aufkommen werden. Folgende Fragen können beantwortet werden: Woher kommt der Nutzer? Welche Sprache spricht der Nutzer? Wie und wo erfolgte die Akquise?

  • Keywords: Es ist möglich herauszufinden, über welche Keywords die User auf die Website gelangt sind. Durch diese Erkenntnis kann weiter optimiert werden.

Natürlich hat Google Analytics noch zahlreiche weitere Anwendungsmöglichkeiten. Dadurch wird Google Analytics als Must-have-Tool für Unternehmen angesehen.


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