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Heatmaps – das Tool für eine höhere Conversion Rate

Von Robert Hecht


Mit Heatmaps können Sie lernen, die Besucher*innen Ihrer Website wirklich zu verstehen. Wenn Sie früher im Dunkeln darüber tappten, wo es die Blicke hin zog, können Sie mit Hilfe einer Heatmap genau erkennen, welche Bereiche Ihrer Seite wirklich anziehend wirken.


Dies hilft Ihnen nicht nur bei der Optimierung einer benutzerfreundlichen User Experience, sondern kann auch Ihre Conversion Rate steigern. Wie Sie von einer Heatmap zur Analyse und Conversion-Optimierung kommen, erfahren Sie in diesem Ratgeber.


Eine objektive Analyse Ihrer Website – Mit Heatmaps verstehen Sie Ihre User*innen

Heatmaps kennen Sie entweder von der Analyse eines Fußballspiels oder aber von der Wetterkarte. Tatsächlich ist eine Heatmap für Ihre Website gar nicht so anders, denn sie zeigt heißere und kühlere Regionen an. Das bedeutet, dass Sie anhand dieser leicht zu lesenden Karte sofort verstehen, welche Funktionen Ihrer Website häufig und welche eher selten genutzt werden.


Dies liefert Ihnen eine Schnittstelle zwischen einer psychologischen Auswertung der Funktionalität Ihrer Website und einer faktischen Zahlenanalyse, mit deren Hilfe Sie die Nutzerdaten quantifizieren können. Sie erhalten also nicht nur ein Resultat darüber, welche Funktionen und Teile Ihrer Seite oft und gerne genutzt werden, sondern sehen auch eine genaue Aufschlüsselung des Verhaltens Ihrer User*innen.


Heatmaps werden dabei aus mehreren Maps generiert, dazu zählen beispielsweise Klickmaps und Scrollmaps. Bei einer Klickmap wird gemessen, welche Felder User*innen geklickt haben, eine Scrollmap misst, wie weit User*innen gescrollt haben. Dies ist etwa bei Blogposts relevant, da es anzeigt, wie viel von einer Seite tatsächlich gelesen wurde.


Hieraus werden Heatmaps generiert, die Ihnen einen schnellen Überblick über die Nutzung Ihrer Seite liefern und viel aufschlussreicher sind als ein Besucherzähler oder das reine Messen der Verweildauer.


Das Besondere an der Heatmap ist, dass Sie Ihnen nicht nur das Analysieren und Auswerten der Zahlen und Statistiken erlaubt, sondern Ihre Daten visualisiert. Ob bei der Kommunikation mit ihren Kund*innen oder aber dem schnellen Einlesen der wichtigsten Informationen – die visuelle Hitzekarte erlaubt es Ihnen, direkt auf Conversions hin zu optimieren und Ihre Erfolge sofort ablesbar darzustellen.


Analyse verstehen und umsetzen


Wie Sie mit Heatmaps zu einer höheren Conversion Rate kommen können

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Sie wissen, für welche Seiten sich das Generieren einer Heatmap am meisten lohnt und verstehen, warum eine Heatmap ein besseres Analysetool als das Ablesen diverser Datentabellen.

Nehmen wir als Beispiel die Messung einer Landingpage, mit deren Performance Sie nicht zufrieden sind. Tools wie Google Analytics können Ihnen verraten, dass die Absprungrate auf einer bestimmten Landingpage höher ist als erwartet. Doch diese rein quantitative Analyse verrät Ihnen nicht, warum die Bounce Rate so hoch ist.


Würden Sie sich ohne Heatmap visualisieren, welche Funktion einer Landing Page Ihre User*innen am häufigsten nutzen sollten, so landen Sie auf dem Button mit dem Call-to-Action. In einer Heatmap erkennen Sie, warum dieser Button eine schlechtere Performance liefert und was User*innen stattdessen klicken. Schauen diese etwa zunächst auf Ihr Angebot? Wird im Impressum Ihrer Seite geforscht oder der Weg zur Homepage gesucht?


Mit einer Scrollmap können Sie hingegen auswerten, welche Bereiche Ihrer Website noch gelesen werden und wann User*innen abspringen. So finden Sie heraus, ob Ihr Call-to-Action beispielsweise in einem Ratgeber so tief positioniert ist, dass die meisten Besucher*innen schon abgesprungen sind und können Seitenbereiche ausfindig machen, die auf die User*innen besonders abschreckend wirken.


Die daraus resultierenden Heatmaps können Ihnen beispielsweise dabei helfen, User Experience und User Interface auf die Erwartungen Ihrer Kundschaft hin zu optimieren. Welche Punkte Ihrer Seite ziehen User*innen magisch an? Wohin verläuft die Leserichtung auf Ihrer Seite? Welche Bereiche müssen optisch hervor gehoben werden, um beim ersten Blick ins Auge zu fallen?


Über Interaktionen zu Konversionen

Die User Experience ist das Schlüsselelement für den eCommerce, um die Conversion Rate zu steigern und ein besseres Verständnis für potenzielle Kund*innen zu entwickeln. Eine höhere Conversion Rate bedeutet einen besseren RoI und hilft Ihrem Unternehmen nicht nur kurzfristig beim Erreichen wirtschaftlicher Ziele, sondern schlägt sich auch langfristig in einer besseren Auffindbarkeit bei Suchmaschinen nieder. Schließlich wertet Google nicht ausschließlich auf Keywords aus, sondern auch auf Verweildauer und Absprungrate. Es liegt also durchaus auch strategisch in Ihrem Interesse, Ihre Besucher*innen so lange wie möglich auf Ihren Blogeinträgen zu halten und die zu klickenden Flächen so klar wie möglich zu machen.


Manchmal sind es bereits kleine Umstellungen, die dafür sorgen, dass Ihre Conversion Rate steigt. Bereits die bessere Platzierung relevanter Buttons kann sich maßgeblich auswirken. Gerade die Heatmap ist das perfekte Tool, um von der Aufmerksamkeit Ihrer Kund*innen zu einem optimierten Interface zu gelangen. Befindet sich Ihr Call-to-Action beispielsweise am Ende eines längeren Eintrags, der nur selten durchgescrollt wird, so wird Ihr CTA-Button oft nicht einmal wahrgenommen. Anhand einer Heatmap können Sie dies nicht nur analysieren, sondern auch die richtigen Schlüsse für die Optimierung ziehen, ohne das Interface Ihrer Website komplett umstellen zu müssen. Da Heatmaps anzeigen, welche Bereiche Ihrer Seite höher frequentiert sind, können Sie für Konversionen relevante Buttons entsprechend platzieren.


Zudem können Sie ablenkende Störfaktoren ausfindig machen und Ihr Design streamlinen. Gibt es etwa Buttons, Felder oder Unterseiten auf Ihrer Website, die nichts für Conversions beitragen und beinahe nie aufgerufen werden? Wenn es weder für Sie noch für Ihre Besucher*innen relevant ist, können Sie diesen Content streichen oder neu anordnen. So optimieren Sie die Customer Journey und werden selten genutzte Seitenpfade effizient los.


Ein Teil der Conversion-Optimierung ist es schließlich, die Aufmerksamkeit Ihrer User*innen auf das Wesentliche fokussieren, damit diese schnell den gewünschten Mehrwert erreichen können. Unabhängig davon, ob es um den Warenkorb in einem Online-Shop, das Generieren qualifizierter Leads oder den Informationsgehalt eines Blogs geht – jede Seite hat eine gewisse Intention und Heatmaps sind das richtige Tool, um diese klar zu kommunizieren.


Auch Sackgassen auf Ihrer Seite erkennen Sie auf Heatmaps leicht, da Sie leicht ablesen können, wo nicht mehr weitergeklickt wird. Wo für User*innen der Besuch Ihrer Seite endet, sollte ein Call-to-Action platziert werden, um bspw. Leads zu generieren.


Psychologie und Kommunikation spielen eine entscheidende Rolle


Psychologie, Kommunikation und Design verstehen und nutzen lernen

Webdesign, visuelle Kommunikation und Psychologie spielen im Nutzerverhalten eine entscheidende Rolle und können bei der Konzeption der Customer Journey oftmals nicht genügend bedacht werden. So mag Ihre Seite ansprechend aussehen und ist leicht navigierbar. Doch dass der Banner vom Warenkorb ablenkt und den Sales Funnel so unterbricht, ist erst nach einer intensiven Auswertung wirklich sichtbar.


Heatmaps ermöglichen es Ihnen, schnell Aufschluss darüber zu erhalten, welche Elemente Ihrer Seite wirklich genutzt werden, wie Ihre User*innen navigieren und ob Ihre Seite tatsächlich darauf ausgelegt ist, die Customer Journey adäquat abzubilden. Denn eine Hitzekarte erlaubt Ihnen den Blick über die bloßen Zahlen hinaus. Sie wissen nicht nur, dass Sie Ihre Conversions optimieren sollten, sondern auch warum dies der Fall ist. Dieses Hintergrundwissen ist entscheidend dafür, User*innen die bestmögliche, schnellste und angenehmste Erfahrung auf Ihrer Website zu ermöglichen und dadurch zu mehr Conversions zu kommen.


Mit Heatmaps versetzen Sie sich nicht nur in die Psyche Ihrer Kund*innen, sondern können dies anhand riesiger Datensätze tun. Dies macht die Qualität der visuellen Kommunikation und Ihrer User Experience messbar und damit auch optimierbar. Die Conversion Rate setzt sich aus vielen unterschiedlichen Faktoren zusammen, eine klare Customer Journey und eine angenehme User Experience gehören in jedem Fall dazu.


Den Besucher zu verstehen war noch nie so einfach wie heute.

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